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Freitag, 24. März 2017

Aktuelles / Termine

Einladung zum 29. Sondertreffen des Kirchspiels Zinten-Land

Liebe Landsleute , liebe Ostpreußenfreunde, es wurde wieder vielfach der Wunsch geäußert , dass ich unser beliebtes Sondertreffen Zinten-Land in Altenau/ Harz für 2017 organisiere.

Als Gruppe werden wir wieder alleine in der kleinen gemütlichen Pension sein. Wir pflegen die Verbundenheit zu unserer ostpreußischen Heimat und dazu lade ich Sie Alle recht herzlich Ende April 2017 in die Pension Quellenhof an der Schwefelquelle in Altenau ein.

Termin : Freitag 21.04. 2017 Abendessen   bis Sonntag 23.04.2017  Frühstück

Mit dieser Einladung möchte ich alle Landsleute mit Ihren Ehe-bzw. Lebenspartnern aus unserem Kirchspiel Zinten-Land ansprechen. Auch jüngere Jahrgänge, die unsere geliebte Heimat selbst nicht mehr erlebt haben sind herzlich bei uns willkommen Sollten Sie Bedenken haben niemanden zu kennen so vergessen Sie bitte nicht, dass uns unsere gemeinsame ostpreußische Heimat verbindet. In froher Runde können wir uns kennen lernen und es gibt immer etwas Neues aus unserer Heimat zu berichten.

Sie alle ob jung oder schon etwas älter, sind in unserer Runde herzlich willkommen.

Über Beiträge zur Gestaltung unseres Programms „ Geschichten ,Gedichte, Spiele oder Filme usw.“ würde ich mich sehr freuen.

Information zu unserem Treffen :

Treffpunkt :

Pension Quellenhof Altenau

An der Schwefelquelle 18 , 38707 Altenau   Tel. 05328 202 999 3 - E-Mail : info@quellenhof-altenau.de

Die Pension Quellenhof bittet um direkte Anmeldung bis zum 21.01.2017 unter „Gruppe Lenz „

Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn ich auch über die Anmeldung kurz informiert werde.

Der Preis für diese 2 Tage mit Halbpension + Kurtaxe beträgt 82,--€ pro Person. Reiserücktrittsversicherung und Trinkgeld sind im Preis nicht enthalten.

Bei Anreise per Bahn ist Goslar der Zielbahnhof. Ein Anruf in der Pension genügt,Herr Schoemaker holt die Gäste ab- gegen einen kleinen Betrag.

Bis zu unserem frohen Wiedersehen, ich freue mich auf Eure/Ihre Zusagenverbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Kirchspielvertreterin - Ortsvertreterin Robitten u. Maggen

Irmgard Lenz

Karl-Fränkel-Ring 11

Tel.: 07542 4649 – e-Mail:  lengard36@t-online.de

Bilder: Brigitte Böck - zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

Ausstellung „Verschwundene Orte – die es nicht mehr gibt“ in Berlin

Am 8. November 2016 wurde in den großzügigen Räumen des Kronprinzenpalais in Berlin, Unter den Linden 3, eine Ausstellung der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibung“ eröffnet, die den Namen „Verschwundene Orte – die es nicht mehr gibt“ trägt. In den Gebieten, die bis zur Flucht und Vertreibung gegen Ende des Zweiten Weltkrieges von Deutschen besiedelt waren, befinden sich zahlreiche Orte, die es einfach nicht mehr gibt und wo heute keine Menschen mehr leben.

Sie liegen vor allem im heutigen Polen, Russland und Tschechien.

In unserem Kreis Heiligenbeil gibt es besonders viele dieser verschwundenen Orte.

Im Vorfeld dieser Ausstellung kam ein Aufruf des Zentrums gegen Vertreibung mit der Bitte, möglichst viel vorhandenes Bild- und Infomaterial zur Verfügung zu stellen. Daraufhin habe ich sofort Fotos, Pläne usw. aus dem Bildarchiv der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil angeboten (außer uns hat das nur noch die Kreisgemeinschaft Goldap gemacht).

Der Ausstellungskurator, Herr Wilfried Rogasch, war zweimal bei mir in Rheine, um das Bildmaterial zu sichten. Die Wahl fiel schwer, und so wurden über 400 Exponate ausgewählt.

Zur Eröffnung der Ausstellung erhielt ich eine Einladung, der ich gerne gefolgt bin. Begleitet wurde ich von Brigitte Böck, die vor Ort Fotos gemacht hat.

Die geladenen Gäste wurden von Frau Erika Steinbach, MdB, Vorsitzende der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibung“, begrüßt.

Die Eröffnungsrede hielt Herr Dr. Hans-Gerd Pöttering, Präsident des Europäischen Parlamentes a. D. und Vorsitzender der Konrad- Adenauer Stiftung.

Anschließend sprach Herr Wilfried Rogasch noch einführende Worte.

Was wir dann in der Ausstellung zu sehen bekamen, war überwältigend.

Die Bilder und Texte befanden sich auf großen Stellwänden. Die Fotos aus unserem Archiv waren fast alle großartig platziert. So stand ich plötzlich vor den Großaufnahmen des Heiligenbeiler Marktplatzes und einer Luftaufnahme der Innenstadt.

Meine Stadt, mein Zuhause! In der gleichen Größe war das Stadtbild von 1939 von Zinten zu sehen, und darunter der traurige Rest, der noch übrig geblieben ist.

Darüber hinaus gab es eine Stellwand über den Landkreis Heiligenbeil mit vielen Fotos zu den unterschiedlichsten Anlässen (Jagdgesellschaft, Eisberge am Frischen Haff in Balga, Konfirmationsfotos, Hochzeitsbilder, Fischer am Frischen Haff und…und….)

Ich kann gar nicht alles aufzählen. Das Ganze wurde präsentiert vor einem zartblauen Hintergrund mit dem Ortsplan von Leisuhnen.

Auf der nächsten großen Wand, Motto: „Geliebte Freunde, Verwandte, Nachbarn“ - waren auch wieder einige unserer Bilder vertreten.

Dann gab es noch als Großbild „Die Haffküste von Balga mit Ortsplan“ mit dem Text: „Der letzte Rückzug aus dem Heiligenbeiler Kessel“. Und immer wieder Heiligenbeil und Zinten!

Überall gab es viel Text zu den Bildern, u.a. auch eine Liste der verschwundenen Orte aus unserem Kreis, die von mir erstellt worden war.

Alle Stellwände waren mit Strahlern ins rechte Licht gerückt worden.

Außer unserem Kreis Heiligenbeil war von den andern ostpreußischen Kreisgemeinschaften nur noch Goldap vertreten. Ich traf das Ehepaar Trucewitz, das auch Großaufnahmen zur Ausstellung beigesteuert hatte, dazu einen Wechselfotorahmen mit Aufnahmen aus dem Kreis Goldap.

Große Bilder vom Königsberger Schloss und den ehemaligen großartigen Schlössern Finkenstein und Schlobitten waren ebenfalls zu sehen.

Dann gab es noch viele Stellwände mit Aufnahmen aus Schlesien, Tschechien und Böhmen, die wir aber in der Kürze der Zeit nicht alle ansehen konnten. In einem Raum lief ein Film mit Aufnahmen aus vergangener Zeit.

Alles in allem ist eine sehr großzügige, liebevolle und professionell gestaltete Ausstellung entstanden! Wer die Möglichkeit hat, sollte sie sich unbedingt ansehen!!

Die Ausstellung bleibt noch bis zum 8. Januar 2017 in Berlin; danach soll sie als Wanderausstellung in verschiedenen Orten gezeigt werden. Allerdings ist mir noch nicht bekannt, wo das sein wird.

Inzwischen habe ich Kontakt zu der Leiterin der Museen in Rheine, Frau Dr. Mechthild Beilmann- Schöner aufgenommen, um die Ausstellung eventuell nach hier zu holen.

Sie zeigte sich sehr interessiert, aber die Museen planen immer mit einer langen Vorlaufzeit, so dass z. Z. noch nicht klar ist, ob bzw. wann dieses Projekt umgesetzt werden kann. Nun muss man abwarten, was daraus wird.

 

Ilse Thomann

Fotoarchivarin

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Bilder: Brigitte Böck - zum Vergrößern auf die Bilder klicken!

 

 

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